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Wien Triest 2008

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Pressebericht

 

Bericht MARTIN STOJASPAL – Niederösterreichische Nachrichten 35/2008

Bei der 6ten Rallye Wien-Triest feierte das Klosterneuburger RPM-Team einen Erfolg. Nach vier Renntagen, 30 Sonderprüfungen und knapp 200 Rennkilometern auf dem Weg von Wien nach Triest landeten Michael Putz und Co-Pilot Christoph Kaufmann mit ihrem BMW 2002ti auf Rang 7 im Gesamt-Klassement.
Damit wurden sie überlegener Gruppensieger bei der historischen Rallye und feierten einen beachtlichen Erfolg. "Wir wollten einige PS-starke Porsches hinter uns lassen, das ist uns gut gelungen ,freut sich Pilot Michael Putz nach der Rennwoche. Vor allem zwei fünfte Plätze bei den beiden Sonderprüfungen am Klippitztörl (Kärnten) und ein dritter Platz bei der Schluss-Sonderprüfung in Strunjan bei Koper (Slowenien) brachten dem Team einige wertvolle Sekunden und ein Lob von Rallye-Legende Walter Röhrl. Ein Kupplungs-Schaden am dritten Tag hätte jedoch fast das Aus für die schnellen BMW-Fahrer bedeutet. Innerhalb von drei Stunden wurde die komplette Kupplung getauscht und das Rennen auf der Rundstrecke in Rijeka (Kroatien) wieder aufgenommen. „Ohne diesen Defekt wären wir im Gesamtklassement wahrscheinlich weiter vome", meint Co-Pilot Christoph Kaufmann. ,,Aber wir sind überglücklich über unsere Platzierung und dass wir das Ziel erreicht haben".
Wie hart das Rennen um jede Sekunde war, beweist die Ausfallsliste. Von 28 gestarteten Teams kamen nur 17 bis ins Ziel. Prominentestes Opfer war der zweifache Rallye Weltmeister Walter Röhrl aus Deutschland. Als Führender in der Gesamtwertung ereilte das Team Röhrl/Schimhofer auf der SP Trbovlje in Slowenien der Defektteufel. Ein Motor/Vergaserbrand wurde zwar sofort gelöscht, doch der Schaden am Porsche 911 war derart groß, dass ein Weiterfahren nicht möglich war. Putz/Kaufmann kamen mit der Zeit von 2:02:23 ins Ziel. Der Co-Pilot glücklich: "Wir haben alle unsere Ziele erreicht - Gruppensieger, Top-Ten-Platz und bestes Nicht-Porsche Team. Wir sind mehr als zufrieden!"

Komentar Michael Putz

"Eine gelungene Veranstaltung mit einem für uns sehr erfreulichen Ergebnis. Ein besonderer Dank gebührt dem PROTOTECH-Team Marcus Lipp und Johann Jakubowsky - in nicht einmal ganz 3 Stunden haben sie in Rijeka an der Rennstrecke die Kupplung gewechselt (Kenner wissen, Abgasanlage raus, Getriebe raus,..) - direkt vom Waagenherber runter bin ich 5 Sekunden nach Start des Rennens in die Boxenstrasse gebogen und konnte nach spannender Aufholjagt das Rennen als 8ter beenden!

Das PROTOTECH-Team hat dann noch am selben Abend den Dino 246 GT vom, zu dem Zeitpunkt in Führung liegenden, Team Bernauer/ Buschek die Zündungsprobleme behoben und nach sehr kurzer Nacht den ebenso nicht mehr funktionstüchtigen Jaguar E-Type 4,2 des Teams Kus wieder flott bekommen.

Danke auch an meinen genialen Co-Piloten (hat nie links und rechts vertauscht) und an die Veranstalter - so macht das Hobby Spaß!"

Komentar Christoph Kaufmann

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  20-Apr-2008